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Archiv für September 2008

Würde mich mit MOZ nicht eine gemeinsame Leidensgeschichte verbinden (u.a. taten wir gemeinsam Dienst als Hühner in einer Legebatterie), sagen wir ich träfe sie irgendwo, in der U-Bahn oder in einem Café, ich würde sie fasziniert anstarren. Merkwürdige Mischung, würde ich denken. Schon mehr so lässig cool, auch schräg, aber dann gibt es da wieder so einen [...]

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Vera G. verkörpert für mich das, was ich an meiner Heimatstadt Berlin so liebe. Kernig, flott und unbescheiden, so sind die Berliner. Die einzige Großstadt Deutschlands zu konstituieren, ist schließlich kein Spaziergang. Man muss stets darauf bedacht sein, unwitzige Typen und Langweiler einzuschüchtern, damit die bloß die Klappe halten, andernfalls wäre das Image der Stadt [...]

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Sagen Sie jetzt nichts… ist natürlich inspiriert von der großartigen Serie des SZ-Magazins. Die „Interviews ohne Worte“ lese ich seit langem gerne und jetzt wurden sie mir kürzlich als Buch geschenkt. Hinten in dem Buch ist ein Interview zum Selbermachen – man kann Fotos in das Buch kleben. Das brachte mich auf die Idee, meinen [...]

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Nette kleine Aufmerksamkeit

B.’s Arbeitskollege hat einen Garten. Darin wächst allerhand essbares Zeug, und wie das so ist, er kommt mit dem Verzehr nicht hinterher. Das macht einen Menschen großzügig.
B. und ich haben keinen Garten, nur einen Balkon. Auf dem ziehen wir ein paar Tomaten und ein paar Chilis, Rosmarin und Thymian. Geht alles bei uns weg. Und [...]

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Am Morgen unseres Dritten Tages wurden wir vom Handy geweckt. Eine unverschämte Person wagte es, um 9 Uhr 17 anzurufen um einem der begleitenden Menschen zum Geburtstag zu gratulieren. Eine völlig überflüssige Angelegenheit, Geburten von Menschen werden allgemein überschätzt! Ich verlangte Satisfaktion und verschuf mir diese, indem ich die Geschenke beschlagnahmte. Strafe muss sein. Auf [...]

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In unserer Stofftierfeindlichen Welt kommt es nicht häufig vor, dass diese reisen und die Welt sehen dürfen, anstatt auf Sofas zu verstauben oder mit Kindersabber eingedeckt in Betten zu verschimmeln. Waltraud Mouton-Noir, die bekannte Aktivistin für Stofftierrechte, und ihre Lebensgefährtin Biggi haben sich ein Leben erstritten, von dem viele Stofftiere heute nur träumen können. Ihnen [...]

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